7 Regeln: Grundlagen einer erfolgreichen und sinnvollen Vermögensplanung

Würden Sie ein Haus ohne einen Bauplan und eine professionelle Planung bauen? Sicher nicht - das Projekt Hausbau würde scheitern. Sie würden dabei viel Geld verlieren und könnten das Eigenheim wahrscheinlich nie beziehen.

Ähnlich ist es beim Vermögensaufbau: Ohne Konzept und ohne eine professionelle Vermögensplanung, wird ihr Finanzhaus auf wackeligen Fundamenten stehen. Beim kleinsten Unwetter an den Börsen, werden die Windböen ihr Finanzhaus erschüttern oder zum Einsturz bringen. Unnötige Vermögensverluste sind vorprogrammiert.

Erst planen und dann Vermögen aufbauen

Denken Sie immer daran: Erfolgreich Geld anlegen und solide ein Vermögen aufbauen, geht nicht ohne Planung. Leider gibt es für eine Vermögensplanung keinen Einheitsplan oder Musterlösungen. Es gibt aber anerkannte Regeln, die sich über Jahrzehnte bewährt haben. Wer diese Regeln kennt und konsequent anwendet, kann erfolgreich ein Vermögen aufbauen und dieses nachhaltig erhalten.

Die sieben Regeln für eine erfolgreiche und sinnvolle Vermögensplanung

Finanzmärkte funktionieren nach eigenen Gesetzmäßigkeiten und bestimmten Normen. Daraus lassen sich Regeln ableiten. Erfolgreiche Anleger beachten diese Regeln - denn diese haben sich über Jahrzehnte bewährt.

Was ist mein Edelmetall wert?

Regel Nummer 1: Vermögensaufbau bedeutet Planung!

Wollen Sie Ihre Finanzen ertragsreich anlegen und ein kleines oder großes Vermögen aufbauen? Dann benötigen Sie etwas Zeit und einen guten Plan. Dieser Plan sollte auf Sie und ihre individuelle Finanzsituation abgestimmt sein. Es gibt keine Musterlösung für einen erfolgreichen Vermögensaufbau. Ihre Lebensziele, Wünsche und ihre finanzielle Situation sind für eine Planung wichtig. Deshalb kann eine gute Vermögensplanung keine Lösung von der Stange sein. Sie benötigen eine maßgeschneiderte und individuelle Planung. Ein guter Ansatz: Sie nehmen sich Zeit, klären alle für Sie wichtigen Fragen und entwickeln mit einem unabhängigen Berater ein individuelles Konzept zum Vermögensaufbau.

Regel Nummer 2: Auf Ihre Ziele und Wünsche kommt es an!

Warum wollen Sie Vermögen aufbauen? Für eine bestimmte Anschaffung (Eigenheim, Auto etc.) oder als Vorsorge für den späteren Ruhestand? Wollen Sie Vermögen ansammeln, um im Notfall die Familie finanziell abzusichern? Wie Sie Vermögen aufbauen, hängt wesentlich von Ihren konkreten Zielen und Wünschen ab.

Ein Beispiel: Die Euro-Krise und Staatsverschuldung bereitet Ihnen Sorgen. Sie haben Angst vor einer Geldentwertung oder befürchten eine Währungsreform. Sie suchen eine wertbeständige und krisensichere Geldanlage. Ihnen schwebt deshalb eine Geldanlage in Edelmetalle vor. Sie denken an Gold, Silber, Platin oder Palladium. Denn Edelmetalle gelten als sicher und wertbeständigen Geldanlagen - auch oder gerade in unruhigen Zeiten. Erschüttern Krisen die Welt, sind Währungsmiseren im Anmarsch oder droht eine Geldentwertung durch Inflation, dann flüchten Investoren in wertbeständige Geldanlagen wie Gold & Co. In unruhigen Zeiten sind Edelmetalle besonders gefragt - die Nachfrage nach diesen seltenen Metallen steigt und damit auch die Preise.

Regel Nummer 3: Zeichnen Sie nur Geldanlagen, die Sie auch verstehen!

Einer der bekanntesten Star-Investoren, Herr Warren Buffet, hat diese Regel geprägt. Nicht alle Anleger halten sich an diese simple und bewährte Weisheit. Denken Sie bitte immer daran: Ihr Geld sollte Sie nur in Anlageprodukte anlegen, die Sie auch verstehen. Verschaffen Sie sich immer Transparenz und Klarheit über das geplante Anlageprodukt. Erst wenn Sie die Chancen und Risiken der Anlage umfänglich einschätzen können, und die Geldanlage zu Ihren Zielen passt, dann sollten Sie einen Abschluss vornehmen.

Regel Nummer 4: Regelmäßig sparen!

Die Redewendung "Steter Tropfen höhlt den Stein" könnte man auch umdeuten: Regelmäßiges sparen führt zu einem erfolgreichen Vermögensaufbau. Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer führt bei der Geldanlage zum Ziel. Wer regelmäßig Geld sinnvoll zur Seite legt und damit frühzeitig startet, hat gute Chancen ein beachtliches Vermögen aufzubauen. Denn selbst kleine Beträge können über einen längeren Zeitraum ein beachtliches Vermögen ergeben.

Wenn Sie Monat für Monat sparen, und das angesparte Vermögen unangetastet lassen, sorgt der sogenannte Zinseszinseffekt für eine dynamische Vermögensentwicklung. Die Zinsen und Erträge erhöhen, zusätzlich zu den laufenden Sparraten, den Anlagebetrag. Das höhere Guthaben kann erneut Zinsen und Erträge erwirtschaften. Der Zinseszinseffekt führt dazu, dass sich der Anlagebetrag selbst vermehrt und über einen längeren Zeitraum hohe Endbeträge heranwachsen.

Infografik: 7 Regleln für einen erfolgreichen Vermögensaufbau

Die Infografik "7 Regeln für einen erfolgreichen Vermögensaufbau" zeigt Ihnen, auf welche Punkte Sie beim Vermögensaufbau achten sollen.

Infografik: 7 Regeln für eine erfolgreiche Vermögensplanung

Infografik: 7 Regeln für eine erfolgreiche Vermögensplanung
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Regel Nummer 5: Erst wichtige Risiken absichern, dann sparen und anlegen!

Im Leben eines Menschen kann einiges passieren, was die finanzielle Existenz gefährdet. Nicht gegen alle, aber gegen viele existenzielle Lebensrisiken kann man vorsorgen. Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann zum Beispiel zur Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit führen. Wer nicht mehr arbeiten kann, verdient kein Geld. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen können in diesen Fällen eine finanzielle Notlage verhindern. Prüfen Sie vor der Vermögensplanung, ob Sie gut gegen existenzielle Risiken abgesichert sind. Ohne Einkommen können Sie nicht sparen, müssen den geplanten Vermögensaubau stoppen und bei Bedarf das bestehende Vermögen für die Notsituation verwenden. Ihre Vermögensplanung können Sie dann vergessen. Deshalb ein wichtiger Tipp: Erst existenzielle Risiken absichern, dann sparen und mit dem Vermögensaufbau starten.

Regel Nummer 6: Vermögen immer möglichst breit streuen!

Häufig sind Anleger auf Dauer dann erfolgreich, wenn die Geldanlagen möglichst breit auf verschiedene Anlageklassen verstreut sind. Das Zauberwort lautet Vermögensstreuung oder Diversifikation. Alle Vermögens- bzw. Geldanlagen lassen sich in bestimmte Anlageklassen (Assets) einteilen. Jede Anlageklasse besitzt bestimmte Merkmale, Ertragschancen und Risiken.

In der Vergangenheit hat es sich immer bewährt, nicht das ganze Geld auf eine Karte zu setzten. Eine möglichst breite Vermögensstreuung gibt Sicherheit und erhöht langfristig die Ertragschancen. Eine pragmatische Aufteilung der Anlageklassen kann nach folgendem Schema erfolgen:

  • Unternehmerische Beteiligungen (z.B. Aktien)
  • Schuldscheine (z.B. Bankeinlagen oder Staatsanleihen)
  • Immobilien (Eigennutzung oder Kapitalanlage)
  • Rohstoffe (z.B. Edelmetalle)

Leider zeigt die Praxis, dass viele Anleger zwar Aktien, Bankeinlagen und eventuell eine Immobilie als Geldanlage haben, doch häufig die Anlageklasse Rohstoffe vergessen. Dabei können gerade die Edelmetalle (Gold, Silber, Platin und Palladium) zu einer ausgewogenen und lukrativen Vermögensstreuung beitragen. Denn Edelmetalle haben eine negative Korrelation zu den meisten Anlageklassen. Wenn in Krisenzeiten die Börsenkurse nach unten rauschen, wenn der Immobilienmarkt zusammenbricht oder Währungen wertlos werden, dann steigen die Edelmetallpreise. Gold, Silber, Platin und Palladium sorgen für Stabilität und Wertbeständigkeit der eigenen Geldanlagen und eigenen sich gut zur Vermögensbeimischung.

Regel Nummer 7: Ruhe und Beständigkeit zahlt sich aus!

Wir haben es schon bei der Regel Nummer 4 vernommen: Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer sind beim Vermögensaufbau Erfolgsfaktoren. Einmal getroffene Anlageentscheidungen sollten Sie deshalb nicht bei jeder Gelegenheit oder bei kurzfristigen Marktveränderungen ändern. "Hin und her macht Taschen leer": Diese Börsenregel trifft den Nagel auf den Kopf. Anleger die hektisch von einer Geldanlage zur anderen wechseln, werden durch Gebühren, Kosten und eventuell anfallende Steuern die laufende Rendite senken. Wer dagegen mit Ruhe und Gelassenheit seine einmal getroffenen Entscheidungen beibehält, fährt fast immer besser und erzielt höhere Renditen. Wesentliche Veränderungen Ihrer Vermögensplanung sollte Sie deshalb nur vornehmen, wenn sich wichtige Sachverhalte oder Lebensumstände (z.B. Tod eines Partners, Familienplanung etc.) verändern.

Fazit:

Vermögensaufbau ist kein Hexenwerk. Jeder kann nachhaltig ein solides Vermögen aufbauen, renditestark verwalten und für die Zukunft sichern. Es gibt zwar keine Musterlösung für einen sinnvollen Vermögensaufbau, aber einige bewährte Regeln. Eine der wichtigsten Regeln besteht darin, das Vermögen zu streuen (Diversifikation) und auf verschiedene Anlageklassen aufzuteilen. Gold, Silber, Platin und Palladium sollten Sie bei der Vermögensstreuung nicht vergessen. Wer die hier aufgeführten Regeln für eine erfolgreiche und sinnvolle Vermögensplanung beachtet, wird seine Ziel erreichen und sein Geld erfolgreich anlegen.



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Palladium 1.034,57 € +0,92 %